Wanderung auf den Donnersberg |
An diesem Sonntag trafen sich 7 Wandersfreunde in Steinbach am Fusse des Donnersberges, dem höchsten Berg der Pfalz (687 m). Mit dabei waren von der IKA Eike Schupp, Andreas Bleeck und Boris Schneickert, sowie weitere Freunde und Bekannte aus unterschiedlichen Bundesländern. Nach Mittag starteten wir vom Tal aus und besichtigten zuerst einmal das Keltendorf, das Ende März eröffnet wird. In diesem Keltendorf am Ortsrand von Steinbach wurde eine keltische Siedlung nachgebaut. Die 6 Gebäude vermitteln einen guten Eindruck der Handwerkstechniken, die die Kelten zum Hausbau einsetzten. Wir konnten uns die so gut wie fertig gestellten Häuser anschauen und auch teilweise betreten, was neu für die meisten war. Auszug aus dem Flyer: "Hier dürfen die Besucher auch selbst "Hand anlegen", d. h. Informationen zur Geschichte gehören enbenso zur Führung wie das Erlernen keltischer Handwerkstechniken, z. B. Spinnen und Feuer machen." Anschliessend betraten wir noch das Gelände des Keltengartens, der im Mai 2004 eröffnet werden soll. Dann beginnt der Aufstieg zum Berg. Lag unten im Dorf kein Schnee, so war es eine halbe Stunde nach dem Loslaufen überall weiss. Die Wanderung machte Spass, man lernte sich kennen. Ein Hauptthema war auch die Umsetzung musikalischer Projekte innerhalb der IKA und allgemein, 2 Musiker waren dabei. Nach eineinhalb Stunden verpassten wir eine Weggabelung und der Weg endete bald. Somit ging es etwa eine halbe Stunde lang ein steiles Flussbett bergauf, wo an Hindernissen Schnee, tiefe Laubhaufen, dutzende Baumstämme und grosse Steine zu überwinden waren. Weiterhin fanden wir Steine eines alten Weges, wahrscheinlich von den Kelten. Irgendwann gelangten wir auf einen grösseren Weg und kamen nach etwa 2,5 Stunden auf dem Gipel an, wo Kinder Schlitten fuhren. Wir sahen einen Keltenwall. Früher wohnten viele Hundert Kelten auf dem Donnersberg. Boris Schneickert lies sich auf dem Gipfel abholen, um den Vortrag für den Workshop am folgenden Wochenende in der Schweiz vorzubereiten. Die restlichen Leute begannen nach einer Pause mit dem Abstieg und erreichten die Anfangsstation mit der Dämmerung gegen 19 h wieder. Es war eine schöne Wanderung an der frischen Luft und in der Natur. Wie bei allen Veranstaltungen stand der Gedankenaustausch, das Kennenlernen und das Vorbereiten weiterer Projekte im Vordergrund. Wir möchten den Anreiz schaffen, dass möglichst viele Leute an solchen unterschiedlichen Treffen und Reisen teilnehmen. 15.03.2004 |