6. Reise der IKA: Paris
07.12 - 09.12.2001


Musée de l'Homme
Louvre
Eglise de la Madeleine

Freitag, 7. Dezember

Am Freitag kam gegen 19.30 Ophélie zu mir. Ophélie ist eine französische Studentin, die in der Nähe von Orléans in Frankreich wohnt und zur Zeit ein 4–wöchiges Praktikum in Deutschland macht. Sie hatte sich kurzfristig noch dazu entschlossen, uns zu begleiten und war als Französin sicherlich nützlich, da Melina, die IKA–Fremdsprachenkorrespondentin nicht mitkommen konnte.

Wir gingen zusammen nach Winnweiler ins Festhaus, wo die Ernennung des Verbandsbürgermeisters mit einer anschliessenden kleinen Feier stattfand. Im Laufe dieser Veranstaltung traf auch Toby aus Hessen ein. Er war mit dem Zug angereist. Etwa um 21 Uhr fuhren wir dann zu mir, wo wenig später Sebastian und David, beide aus Bayern, und beide recht neu bei der IKA, nach einer über 6–stündigen Anreise mit dem Auto, eintrafen.

Nachdem wir uns noch etwa eine Stunde unterhalten hatten und eine letzte kleine Mahlzeit zu uns genommen hatten, machten wir uns noch vor Mitternacht auf den Weg nach Kaiserslautern. Dort gingen wir in die Nachterlebniswelt "A 6" , ein grosses Gebäude mit verschiedenen Cafés und Diskotheken. Dort vergnügten wir uns bei verschiedenen Musikrichtungen und Getränken bis 4 Uhr morgens.


Samstag, 8. Dezember

Eigentlich waren wir, da wir von Freitag morgen bis Samstag früh wach waren, totmüde – oder sollten es zumindest sein, doch unser eigenticher 24–Stunden–Tripp in die Metropole Frankreichs stand uns ja noch vollständig bevor.

Mit etwas Versptätung traf der Zubringerbus um 5 Uhr am Hauptbahnhof in Kaiserslautern ein; dieser brachte uns nach Pirmasens, wo unser doppelstöckige Reisebus wartete.
Die Hinfahrt verlief problemlos und wir machten zwei Mal eine Pause. Ausserdem schliefen wir ein wenig.

Gegen 11 Uhr erreichten wir die Stadtgrenze von Paris und wenig später stiegen wir bei der ersten Möglichkeit aus, um auf eigene Faust Paris zu erkunden. An der Stadtrundfahrt nahmen wir folglich nicht teil. Insgesamt liefen wir schätzungsweise knapp 20 Kilometer, doch wir hatten ja auch genügend Zeit bis abends und in Paris wird man nicht so schnell müde, gibt es doch immer und immer wieder Neues zu entdecken. Neben vielen bekannten Sehenswürdigkeiten (siehe 2. Forschungsreise nach Paris) gingen wir diesmal wieder ins Musée de l'Homme, wo wir uns ein zweites Mal den Kristallschädel ansehen wollten.

Leider wurden wir ziemlich enttäuscht, denn das Museum hatte genau an diesem Tag mit einem Streik begonnen und war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Als nächstes gingen wir dann in die Glaspyramide des Louvre, was sehr interessant war, denn der unterirdische Komplex des Louvre mit all seinen Geschäften, Passagen, Cafés und Souvenir–Läden war mehr als riesig.


Mittlerweile war es schon fast dunkel geworden und wir liefen eine äußerst attraktive Strasse durch das Herz von Paris. In dieser Strasse entdeckten wir auch eine Kirche (St. Roch), die von aussen sehr klein aussah. Da sie geöffnet war betraten wir diese und innen war diese Kirche sehr schön und vor allem war es ein grosses und prächtiges Gotteshaus mit einem mönchartigen Flair.


Zwischen all unseren weiten Spaziergängen durch Paris suchten wir natürlich auch ein Café auf, das allerdings überteuerte Preise und schlechte Ware, schlechte Bedienung und eine unsaubere Toilette hatte.

Nachdem das Musée de l´Homme geschlossen war, liefen wir gegen 18.30 Uhr dem Höhepunkt der Paris–Reise entgegen, der Kirche "Eglise de la Madeleine". Es handelt sich um eine grosse Kirche die von außen wie ein griechischer Tempel aussieht. Aber eigentlich war der Hauptgrund unseres Besuchs dieser Kirche ein Kreuz auf dem Boden, wo ein grosses Kraft–bzw. Energiefeld sein soll. Mehrere Mitglieder der IKA haben dies in dem Buch "Das Erbe von Avalon" schon gelesen.


Bild 4 Wir betraten genau zu dem richtigen Zeitpunkt die Kirche, nämlich genau als der Gottesdienst der Einheimischen zu Ende war. Bei Orgelmusik und gedämpften Licht liefen wir nun in einer der prächtigsten und wirkungsvollsten Kirchen Europas vom Eingang an den tausenden Stühlen mit Namensschildern vorbei bis an den Altar.



Bild 5

Wir sahen uns um und gingen schliesslich zu dem Kreuz auf dem Boden. Dort konnten auch mehrere Risse im Boden ausfindig gemacht werden. David und ich konnten auf, hinter u. vor dem Kreuz Kräfte unterschiedlicher Auswirkungen wahrnehmen, nämlich grosse Mengen von Wärme und Energien. Es war ein herrliches Gefühl und war noch zu spüren, als wir die Kirche schon eine Stunde lang verlassen hatten. Insgesamt hatten wir dort sowieso nur wenige Minuten, da das grosse Portal gleich wieder verschlossen wurde und die Kirche somit für Touristen tabu machte.
Kirchen wurden von alten Kulturen vor langer Zeit oft an Orten der Kraft gebaut. So auch hier.



Bild 6

Abschliessend verbrachten wir die restlichen 2 Stunden auf der Champs–Elysées, einer vor allem im Weihnachtsschmuck überaus prächtigen Einkaufs– u. Vorzeigestrasse.

Mit erneuter Verspätung traf unser Bus erst um halb zehn am Place de la Concorde ein und dann fuhren wir wieder Richtung Heimat. Während Toby und ich weniger gut schlafen konnten weil wir empfindlich sind und Rauch aus der Toilette sowie Kältezug und Unsicherheit des Busfahrers feststellen mussten, schliefen die restlichen Mitreisenden tief und fest.



Sonntag 9. Dezember

Um 3 Uhr erreichten wir Kaiserslautern. Leider verfuhr sich der Busfahrer eine halbe Stunde, weil er Mitreisende unserer Tagesfahrt, abladen wollte und wir kamen erst viertel vor 4 am Hauptbahnhof an. Von dort aus düsten wir zu mir wo wir alle gleich einschliefen. Nachdem um 11 Uhr alle mehr oder weniger ausgeschlafen hatten, gab es noch Brunch und um 13 Uhr machten sich wieder alle auf den Heimweg in ihre jeweiligen Bundesländer.

Dies war eine sehr anstrengende aber wie immer interessante und schöne Fahrt der IKA, die Jahresabschlussfahrt 2001.

09.12.2001
Boris Schneickert

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