4. Reise der IKA: Schweiz
07. - 09.09.2001


Erich von Däniken–Fest in Beatenberg, CH (Mystery 2001)
Erster Vortrag des Autors
Interlaken

Freitag, 7. September

Gegen 12 Uhr fuhr ich zu Hause los zum Treffpunkt in Kronau an der A 5 zwischen Heidelberg und Mannheim. Wenig später trafen dort auch Toby (der nordöstlich aus Hessen kam) und Andreas (der östlich aus Bayern kam) ein und wir machten uns nun mit einem PKW auf den Weg nach Süden.
Unterwegs machten wir einmal Pause. Der Streckenverlauf auf der Autobahn war Karlsruhe – Basel – Bern – Thun – Interlaken. Gegen 19 Uhr trafen wir am Thuner See ein und fuhren dann die steile Serpentinenstraße hinauf nach Beatenberg, das am Hang des 1957 m hohen gleichnamigen Berges liegt.

Am Anfang des Ortes sahen wir schon das Festzelt und wir suchten auch gleich einen Parkplatz und betraten es. Das Wetter war die ganze Zeit relativ annehmbar gewesen, das heisst kein Regen und entgegen der Meldungen der deutschen Medien auch kein Schnee. Was ein Glück!

Als wir uns dem Zelt näherten, wurden wir schon von Patrick und weiteren Leuten der AAS und JAAS empfangen und wir bekamen Sticker an die Kleidung als Eintrittskarte (kostete für Besucher ca. 10 EUR, für uns kostenlos). Den ganzen restenlichen Abend redeten wir dann mit anderen Forschern und Mitgliedern der AAS, ausserdem sahen wir uns das Programm der Schulen Beatenbergs an, die sich ein ganzes Jahr mit aussergewöhnlichen und mythischen Themen auseinandersetzen (in der Schule!!!).
Nach den Darbietungen beschlossen wir, weiter zu unserem Übernachtungsquartier zu fahren. Das befand sich zwar noch im gleichen Ort, da dieser aber sehr langgezogen ist, waren es doch noch ein paar Kilometer. Die Macher des EvD–Festes hatten sich etwas besonderes einfallen lassen:

Die Gäste und Redner aus Deutschland und den anderen Ländern (also wir) wurden in einem atombombensichern Schutzbunker einquartiert. Dieser befindet sich im Bergmassiv, hat keine Fenster, dafür aber sehr dicke Panzertüren, Schleusen und für uns besonders interessant – einen Schalter, mit dem man von "Frieden" auf "Krieg" umschalten kann.

Dann geht beispielsweise die Stromversorgung von der des Ortes auf die interne Stromversorgung über. Das Gebäude war echt mal etwas anderes. Natürlich war die Benutzung für uns kostenfrei.


Samstag, 08. September

Da in dem Schlafraum, in dem wir geschlafen hatten, 12 der 16 Betten belegt waren und es relativ laut und für mich etwas ungewohnt war, konnte man zwar nicht sofort einschlafen, aber bald überhörte man auch das letzte Schnarchen der zwei Holzsäger *grins*. Relativ spät stiegen wir auf und nach dem Frühstück in einer Bäckerei machten wir einen Spaziergang durch Beatenberg. Ausserdem hatten wir eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge, zum Beispiel die Jungfrau. Gegen Mittag bereiteten Tobias und ich uns auf den Vortrag vor, während Andreas die anderen JAAS–Mitglieder näher kennenlernte.

Um 15 Uhr begaben wir uns wieder ins Festzelt, wo bald Gaby das JAAS–Meeting eröffnete. Mittlerweile war das Festzelt fast bis auf den letzten Platz gefüllt (ca. 300 Zuhürer) und nun wurden Vorträge von JAAS–Mitgliedern gehalten, dazwischen spielte immer wieder eine Band. Gegen 18 Uhr kam dann der grosse Auftritt der IKA, also der Auftritt und Vortrag von Toby und mir. Wir berichteten natürlich über die Kristallschädel, unser Hauptthemengebiet, zeigten Dias, berichteten von der Legende und von unseren bisherigen Erkenntnissen und den Reisen nach Wien, Paris und London. 

Bild 6  Bild 7  Bild 8  Bild 9

Nach dem Vortrag hatten wir ein positives Feedback von den Wissenschaftlern, Lehrern, der (J)AAS, der e inheimischen schweizer Bevölkerung und auch den Gästen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Dänemark, Großbrittanien usw.

Eine Weile unterhielten wir uns dann mit Erich (Erich von Däniken, derzeit erfolgreichster Sachbuchautor der Welt, 26 Bücher mit einer Auflage von über 60 Mio. Stück, verfasst in 32 Sprachen) und auch er lobte uns.
Danach war Erich selbst mit seinem Vortrag dran, er zeigte Aufnahmen von Nazca in Peru und sprach eine Zeit lang zu den Leuten.

Ab 22 Uhr spielte wieder eine Band, wir gingen allerdings erst mal etwas Gutes essen. Da wir auch mit uns selbst (d. h. unserem Vortrag) relativ zufrieden waren, suchten wir ein Hotel der Spitzenklasse auf, das Hotel Jungfrauenblick. Wir liessen uns bedienen und hatten wirklich ein empfehlenswertes sehr leckeres Essen dort.
Im Anschluss daran machten wir uns noch mal auf den Weg zum Zelt, beschlossen aber sehr bald mit den übrigen Leuten von der JAAS in eine Bar feiern zu gehen. Die anderen fuhren schon mal vor und Tobias und ich kamen mit Erich nach. Natürlich war für uns nichts gut genug *grins* und wir gingen alle zusammen in die "Muh–Bar" im Keller des Dorint–Hotels Beatenberg. Das zahlte sich aber sofort aus, wie wir feststellten, es war eine herrliche Atmosphäre da unten, sehr gemütlich, und neben Einheimischen und uns von der AAS bzw. der IKA waren auch einige Hotelgäste da. Es gab Live–Musik einer Gruppe, Disco und Tanz. Erich betrachtete uns als seine persönlichen Gäste, nahm mit uns am Tisch Platz und spendierte uns gleich mal eine Flasche des teuersten Champagners. Diesen genossen wir sehr, doch bald, nachdem Erich uns noch mehr ausgab, floss der teure Champagner in Massen....... Mittlerweile waren auch alle anderen Gäste in gut angeheiterter (oder schon etwas mehr als das?) Stimmung und die Party konnte losgehen. Wir legten los und tanzten die halbe Nacht, lernten neue Leute kennen und amüsierten uns einfach prächtig.
Irgendwann zu nicht mehr bekannter Uhrzeit machten wir uns auf den Weg zum Bunker, wo die Nacht etwa so verlief wie die vorherige.


Sonntag, 09. September

An diesem Tag standen wir noch etwas später auf als am Tag zuvor. Nachts hatte es geregnet, aber in diesem Gebäude bekam man davon überhaupt nichts mit. Ich dachte immer daran dass ich mit dem Rücken an einer Wand liege, durch die weder eine Bombe, noch Giftgas und auch keine Atombombe geht.....

Nachdem auch die letzte Schlafmütze aufgestanden war (es war keiner von der IKA *grins*) begaben wir uns in einen für uns reservierten Speiseraum eines Cafes, wo uns ein grosses Frühstücksbuffet erwartete. Es war alles sehr lecker, gesponsort von Daniela (Erichs Sekretärin) und Uli (Ulrich Dopatka, Buchautor u. Mitglied der AAS-Redaktion). Mit Uli unterhielt ich mich während des Frühstücks ein wenig, er ist immer lustig und locker aufgelegt. Eigentlich richtig so, man sollte das Leben geniessen!

Anschliessend besichtigten wir das Büro von Erich. Wir sahen den Raum in der er seine Bücher verfasst, sein Archiv usw.
Nachdem wir gepackt hatten, begab sich unsere Gruppe von ca. 25 Personen im Konvoi mit 2 deutschen und 3 schweizer Autos den steilen Berg hinunter in die weltbekannte und genauso teuere Stadt Interlaken.



Bild 13

Dort angekommen gingen wir in das Planungsbüro der Mystery–Park AG, wo wir schon erwartet wurden. Wir besichtigten das Büro, sahen wie Computeranimationen erstellt und die Gebäude des Parks geplant wurden. Wir bekamen als "Eingeweihte" Einblick in noch geheime Pläne und Projekte, die erst in über einem Jahr der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden (dann öffnet nämlich Erich´s Park "Mysterys of the World".



Bild 14 Bild 15

Genau zu diesem Park, genauer gesagt zu der Baustelle dazu begaben wir uns anschließend auch.

Der Bauleiter war extra für uns von Thun aus angereist und führte uns herum. Nach der Führung wurde er von Uli offiziell zum Ehrenmitglied der AAS ernannt.



Bild 16

Mittlerweile war es auch schon Nachmittag, alle verabschiedeten sich und fuhren zurück in ihre Heimatorte, woher sie auch immer kamen. So auch wir, nach 2 Staus, einem Regenschauer sowie einer ungewollten Stadtrundfahrt durch Basel kamen wir gegen 19 Uhr am Treffpunkt an. Von da aus hatten wir noch mal 1 bis 2 Stunden zu fahren.

Abschließend möchte ich mich im Namen der IKA recht herzlich bei Erich, Uli, der AAS, dem Planungsbüro der Mystery–Park AG, Daniela vom EvD–Büro sowie allen anderen organisatorisch Beteiligten, die uns den Aufenthalt sehr angenehm und unproblematisch gestalteten, bedanken.


10.09.2001
Boris Schneickert

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