2. Reise der IKA nach Paris
04.08.2001


Kurztrip nach Paris – Kristallschädel im Musée de l'Homme

Anreise/Hinfahrt

Ganz früh samstags morgens ging die Fahrt mit dem modernen Reisebus in Kaiserslautern los. Dazu mußten allerdings erst mal alle dort hinkommen.

Andreas (aus Bayern) war schon am Freitag abend zu Toby (Hessen) gekommen, um gegen Mitternacht zusammen zu mir (Rheinland–Pfalz) zu fahren. Gegen 2 Uhr in der Frühe trafen dort auch beide ein. Gegen 3.30 Uhr fuhren wir dann mit dem Auto nach Kaiserslautern, wo wir außerhalb Elfriede und Gerti (beide aus Österreich, waren ebenfalls schon freitags losgefahren) trafen und dann gemeinsam an den Hauptbahnhof fuhren.

Um 4.45 holte uns und noch andere Reisende der Zubringer–Bus ab. Und dann ging es nach Pirmasens, wo wir umsteigen mussten um dann mit unserem doppelstöckigen Reisebus Richtung Paris zu fahren. Wir fuhren auf die Autobahn Richtung Saarbrücken/französische Grenze und viele versuchten noch etwas zu schlafen. Da der Bus recht gemütlich war ging das auch ganz gut. Es wurde zwei Mal Pause gemacht, ansonsten war auf der Hinreise nichts Erwähnenswertes.


Stadtbesichtigung

Gegen halb 12 trafen wir in der auf mittlerweile 13 Millionen gewachsenen Hauptstadt Frankreichs und und gleichzeitig der grössten Stadt Europas, ein. PARIS!

Da es für mich ja schon die 3. Paris–Reise war und ich schon alle wichtigen Sehenswürdigkeiten kenne und ausserdem Hauptziel unserer Reise das Musée de l´Homme war, nahmen wir an der Stadtrundfahrt mit dem Bus nicht teil sondern machten uns selbständig auf den Weg durch die Innenstadt.

Dabei kamen wir während den etwa 9 Stunden Fussmarsch zu der Kirche Notre Dame, zu der Glaspyramide und dem Louvre, zum Eifelturm, der Champs Elysées (62 m breite Strasse!), dem Obelisken aus Ägypten, der Kirche de la Madeleine sowie vielen weiteren mehr oder weniger bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei.


Das Musée de l'Homme (Trocadéro)

Neben der Stadt selbst hatten wir hauptsächlich die Reise angetreten, um uns den geheimnisvollen Kristallschädel anzusehen, der in diesem Museum ausgestellt ist. So betraten wir voller Hoffnungen, Erwartungen und Freude das grosse Gebäude direkt gegenüber des Eifelturms. Wir durchliefen verschiedene Räume, in denen verschiedene Gebiete der Erde und verschiedene Epochen der Menschheitsgeschichte erläutert wurden und auch verschiedene Gegenstände ausgestellt waren. Erst ziemlich am Ende unseres Rundgangs kamen wir auch zu der Scheibe, in der neben mehreren anderen Gegenständen aus Mittelamerika auch "unser" Kristallschädel zu sehen war. Insgesamt hielten wir uns an dieser Scheibe mehr als eine halbe Stunde auf und machten mehrere Experimente. Da es sich um ein grosses bekanntes Museum handelt, war es natürlich auch entsprechend mit Alarmanlagen gesichert, es gab Videoüberwachung und ständig patroullierten Aufseher durch die Ausstellungsräume.

Ziel und Zweck war es für uns ja, dem Schädel so nah wie möglich zu kommen. Dies versuchten wir zunächst auf materieller und visueller Ebene, indem wir dem Kristallschädel in die Augen sahen und ihn auch so nach Auffälligkeiten absuchten. Leider stellten wir dabei nichts besonderes fest. Danach versuchten wir es auf spirituellem Weg, die an dieser Stelle leider nicht veröffentlicht werden kann.

Erschöpft von dem Kräfteverlust verliessen wir bald das Museum. Vorher liessen wir uns aber noch einen Ansprechpartner und Telefonnummer von dem Zuständigen Abteilungsleiter geben, um ihn zu kontaktieren, da an diesem Samstag kein Museumsleiter oder Abteilungsleiter da war.


Rückreise

Um 21 Uhr war Treffpunkt am Place de la Concorde, da unser Bus von hier aus wieder Richtung Heimat fuhr. Da alle rechtzeitig da waren, fuhren uns die Busfahrer noch kurz durch die Stadt, wir sahen den beleuchteten Eifelturm im Halbdunkel usw. und dann ging es wieder auf die Autobahn Richtung Deutschland. Da alle erschöpft waren schliefen viele der Fahrgäste auch gleich ein, ich konnte allerdings zu dem Zeitpunkt nicht schlafen. Mal abgesehen von den vielen SMS und Telefonanrufen die ich ausgerechnet zu dem teuren Auslandstarif annahm, waren es allerdings hauptsächlich die zwei blonden Mädchen hinter mir, die mich nicht zur Ruhe kommen liessen. So muss man im Bus seinen Hintermann fragen, ob es recht ist, dass man den Sitz in halbliegende Position klappt. Doch einmal im Gespräch mit den Zweien, gab es kein Ende mehr. Irgendwann schlief fast der ganze Bus, ausser die zwei Mädels, Andreas und ich. Aber wir amüsierten uns prächtig. Nähere Einzelheiten möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, das gehört nicht zum Bericht *grins*. Auf jeden Fall konnte ich irgendwann nach der Pause gegen 0.00 Uhr gemütlich einschlafen. Um 3.30 Uhr erreichten wir Kaiserslautern, verabschiedeten uns von Elfriede und Gerti, die wieder Quartier nähe Kaiserslauern bezogen und fuhren zu mir.
Hier angekommen, beobachteten wir noch mit dem Teleskop die auffällige Konstellation von den Planeten Jupiter und Venus am Himmel, die sehr nahe beieinader standen und hell leuchteten.

Gegen 5 Uhr fuhren Andreas und Toby wieder Richtung Hessen und der Kurztrip war beendet.

Wir hatten das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Die Stadt besichtigt, das Museum besucht, uns den Kristallschädel angesehen und von ihm auch einiges erfahren. Wir sind sehr zufrieden.

Hier noch einige Fotos. Insgesamt haben wir weit über 100 Stück gemacht, hier eine kleine Auswahl:

Bild 3    Bild 4    Bild 5

05.08.2001
Boris Schneickert

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