1. Reise der IKA nach Linz / Wien
30.06.01 - 01.07.2001
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- One–Day–Meeting der A.A.S. (Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und
SETI) im Design Center in Linz, Österreich
- Ausstellung "Unsolved Mysteries" (unerklärliche Gegenstände aus aller Welt) im
Vienna Art Center in Wien, Österreich
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Anreise/Hinfahrt
Am Freitag, 29.06.2001, kam abends Jörg zu mir. Nach einige Vorgesprächen, Situationserörterungen und Planungen
begaben wir uns gegen 21.45 Uhr zum Bahnhof in Winnweiler. Der Zug kam planmässig um 21.56 Uhr und setzte sich
Richtung Mainz in Bewegung.
Den Mainzer Hauptbahnhof erreichten wir gegen viertel nach elf und warteten dann auf den etwa 10 Minuten
verspäteten Schnellzug, der uns nach Würzburg brachte (Ankunft: 01.22 Uhr).
Nach einer weiteren Umsteigpause kam dann unser "Euro-Night", der Nachtzug der quer durch Europa fährt und
mit dem wir bis zu unserem Zielbahnhof Passau fuhren.
Während wir zwischen Mainz und Würzburg in unserem Abteil noch etwas schlafen konnten, war dies im Grossraumwagen
des Nachtzuges nicht mehr möglich. Zwar gab es in diesem Zug neben Bistros, Abteilwagen und Schlafräumen
mehrere Wagen, in denen es ruhig war. Wir hatten allerdings das Pech, genau einen Großraumwagen erwischt
zu haben, der nicht nur in der ganzen Nacht hell erleuchtet war, sondern in dem sich auch noch über 100
Jugendliche aufhielten, die, wie man schon erahnen kann, nicht gerade alle brav schliefen. Im Gegenteil:
Während der gesamten Reisezeit war der Lärmpegel deutlich höher als Zimmerlautstärke, es lief ununterbrochen
Musik, viele lenkten sich mit Bier und Zigaretten ab, waren betrunken und veranstalteten eine etwa einstündige
Polonaise quer durch alle Wagen. Der reinste Partyzug!
Als ich dann doch ein paar Minuten die Augen zumachen konnte und sie wieder öffnete, war ich sehr überrascht
darüber, dass eine hübsche Blondine schräg auf meinem Schoss lag - aber schlimm war das nicht (*grins*).
Mitten in der Nacht kam dann der Grenzschutz in den Zug und kontrollierte einige Passagiere, so auch Jörg.
Um 05.10 Uhr erreichten wir dann Passau, wo wir schon von Andreas (aus Bayern), erwartet wurden. Nun war unsere
private Forschungsgruppe (Internationale Zusammenarbeit zur Suche nach Sternentoren und Kristallschädeln) komplett
und es konnte losgehen. Wir fuhren mit Andreas´ Auto die Autobahn Richtung Grenze, an der wir wegen des
Weltwirtschaftsgipfels in Salzburg mit längeren Wartezeiten zu rechnen hatten. Nach über einer halben Stunde
Stau mussten wir den Grenzbeamten auch noch erzählen, wo es hinging, und nachdem Andreas erläuterte dass wir
uns in Wien "alte Steine" anschauen wollten und die Grenzbeamten uns wohl als autonome Demonstranten des
politischen Gipfels enschätzten, mussten wir erstmal unsere Ausweise abliefern und "rechts ranfahren". Dort
warteten wir dann auch bis unsere Personalien aufgenommen worden waren und nachdem auch der Kofferraum des
PKW´s durchsucht worden war, durften wir unsere Reise endlich fortführen.
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Linz
Die Stadt Linz (ca. 100.000 EW) erreichten wir gegen 07.00 Uhr. Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten,
gingen wir erst mal Kaffee trinken. Um halb neun suchten wir das Design Center auf, in dem sich schon einige
Forscher, Wissenschaftler und AAS–Mitglieder eingefunden hatten. Natürlich war auch die Presse und das
Fernsehen vertreten.
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Als gegen 9 Uhr die Begrüßung und die ersten Vorträge begannen, war der Zuhörerraum bis auf den
letzten Platz gefüllt. Den ganzen Vormittag lauschten wir gespannt den Vorträgen, Dias und neuesten
Erkenntnissen der Wissenschaftler, Ägyptologen, Archäologen und Autoren aus Deutschlank, der Schweiz,
Österreich und den USA. Die Themen der Vorträge waren "Terra Australis", "Verlorenes
Wissen", "Legenden, die die These der Paläo–SETI stützen", "Der Weg nach
Shambhala", "Neues zu Ezechiel", "Jordanien: Welt der Wunder", "Indra, der König
der vedischen Götter – ein Space–Shuttle?", "Das Phänomen", "Abduktionsphänomen
im Zeitspiegel", "Die Osterinsel", "Die fliegenden Schildkröten Guatemalas", "Intergalaktische
Bevölkerungspolitik", "Megalithische Rätsel im alten Europa", "Geheimnisvolles Schottland – die Pikten
und andere ungelöste Rätsel", "Das Paläo–SETI–Patent", "im Labyrinth des Unerklärlichen". Es war wirklich
sehr interessant.
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In der Mittagspause stellte Erich von Däniken (der weltbekannte Autor mit über 80 Mio. verkaufter Bücher,
Forschungsreisender, Gründer der A.A.S. mit über 10.000 Mitgliedern) sein neustes Buch vor und
veräußerte dieses auch.
Ich selbst unterhielt mich mit Erich (wir duzen uns) über seine und meine derzeitigen Ansichten zu
verschiedenen Gebieten, vor allem wollte ich aber seine Meinung zu der Legende der 13 Kristallschädel
hören.
Später unterhielten wir uns mit anderen A.A.S.–Mitgliedern aus Hessen. Wir verständigten uns darauf, uns zu
kontaktieren und möglicherweise auch zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu forschen.
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Danach folgten noch die restlichen Vorträge und Filme. Neben den neusten Erkenntnissen, die wir als
Mitglieder der Forschungsgemeinschaft mitgeteilt bekamen, wurde uns auch der Prototyp eines uralten
Flugzeuges einer fremden Kultur vorgestellt. Der Kongress endete nach 12 Stunden Programm gegen 20.30 Uhr.
Danach schloss sich noch ein Treffen der Jugend–A.A.S. an, Nachwuchsforschern zwischen 16 und 30 Jahre.
Dabei beschloss ich, künftig mehr direkt mit der J–A.A.S. zusammenzuarbeiten, Texte einzubringen
und Reisen anzubieten.
Nach einem Gruppenfoto der J–A.A.S. verließen wir das Meeting und auch die Stadt Linz und fuhren Richtung Wien.
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Wien
Die österreichische Hauptstadt Wien (1.500.000 EW) erreichten wir gegen 23 Uhr. Etwa eine Woche vor
Reisebeginn hatten wir geplant und gehofft keine Übernachtungskosten in Wien einplanen zu müssen,
weil wir in einem Chat ein paar Mädchen kennenlernen wollten, die wir dann in Wien "aufreißen"
wollten und somit privat übernachten konnten (*grins*). Dies gelang leider nicht und somit mussten wir
uns in einer grossen fremden Stadt unsere gebuchte Unterkunft suchen. Nach über einer Stunde Umherfahren,
nachdem wir unseren Orientierungssinn verloren hatten, sprachen wir 4 junge Leute an, und fragten nach dem Weg.
Durch sehr grossen Zufall baten diese an, vor uns herzufahren und uns den Weg zu zeigen. Der dunkelhäutige
Autofahrer, sein Freund und zwei nette Wienerinnen fuhren quer durch die Stadt eine halbe Stunde vor uns her,
bis wir an unserem Ziel ankamen. Es gibt auch noch nette Leute!
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Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, konnten wir noch etwa 7 Stunden schlafen. Obwohl das Zimmer zur
Hauptstrasse hin war, hatten wir durch die Müdigkeit und die anstrengenden letzten Stunden eine gute Nacht.
Nach einem meiner Meinung nach "schwachen" Frühstück machten wir uns per U–Bahn auf
den Weg Richtung Innenstadt. Gegen 10 Uhr erreichten wir die Ausstellung "Unsolved Mysteries". Die
Ausstellung ist einmalig auf der Welt, und es wurden über 400 Objekte aus vielen Ländern der Erde gezeigt,
die unerklärlich, viele Tausend Jahre alt oder in sonstiger Weise, z. B. durch Kräfte, mysteriös
sind. Es war sehr beeindruckend. Auch das eigentliche Ziel unserer Reise, nämlich die Kristallschädel,
fanden wir in einem abgedunkelten Raum hinter Panzerglas. Das Fotografieren war leider streng verboten. Obwohl
ich meinen Fotoapparat in die Ausstellung schmuggeln konnte, war es wegen einer misslungenen Diskussion mit dem
Leiter der Ausstellung (er teilte uns mit, sogar einem Australier, der extra wegen der Schädel eingeflogen
sei, habe er das Fotografieren nicht erlaubt) und etwa 20 Wachleuten und zahlreichen Überwachungskameras,
Sensoren usw. unmöglich, ein kurzes Foto zu schiessen.
So behielten wir aber viele der eindrucksvollen und wirklich unerklärlichen Gegenstände in Erinnerung.
Ich möchte neben den Kristallschädeln auch viele Tausend Jahre alte Steinskulpturen, die Astronautenhelme
aufhaben, einen Stein, auf dem vor ewiger Zeit ein erst vor kurzem entdeckter genetischer Code eingeritzt ist,
Steine mit Mustern, die nur im UV–Licht leuchten und goldenen Modellen von Flugzeugen, die unseren
heutigen ähneln (über 2.000 Jahre alt!) nennen, um nur einige ganz wenige Beispiele zu erwähnen.
Nach dem Besuch der Ausstellung lernten wir noch den Organisator der Ausstellung, Reinhard Habeck, kennen und
sprachen mit ihm längere Zeit. Er erzählte davon, dass er, um an die über 400 Objekte zu kommen,
mit Privatpersonen und Museen von allen Kontinenten viele Monate lang verhandeln musste. Er wird in Zukunft
meine bzw. unsere Kontaktperson sein, um mit den Besitzern der Kristallschädel zusammentreffen zu können.
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Nach der Ausstellung assen und tranken wir erst mal ordentlich und besichtigten dann die Innenstadt von Wien.
So sahen wir die Wiener Börse, das Wiener Theater, die Fussgängerzone, die für Wien typischen
Kutschen mit weissen Pferden, Brunnen und vieles mehr. Direkt im Kern der Innenstadt besuchten wir die grösste
Kirche der Stadt. Wir diskutierten dabei theologische und ethische Gedankengänge. Neben der prächtigen I
nnengestaltung fielen mir vor allem die folgenden für eine Kirche wohl untypischen Dinge auf: Souveniergeschäft,
Informations-Computer, Telefone, Fahrstuhl. Man bedenke: In einer Kirche!
Nach einem längeren Spaziergang durch die Stadt machten wir uns dann per U–Bahn wieder auf den Weg
Richtung Auto.
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Rückreise
Dort angekommen, fuhren wir auch gleich auf die Autobahn Richtung Deutschland. Bald wurden wir von schweren
Regengüssen und Gewittern überrascht, die unsere Reise verzögerten. Gegen 19.30 Uhr erreichten
wir wieder Passau, wo wir uns von Andreas verabschiedeten. Jörg und ich hatten noch etwa 3 Stunden Gelegenheit,
uns die Stadt Passau (ca. 50.000 EW) anzusehen und wir nutzten die Zeit auch für einen Spaziergang an der
Donau– u. Innpromenade sowie in der Altstadt.
Um 22.30 Uhr stiegen wir in unseren Euro–Night ein. Allerdings blieb der wegen einer erneuten Polizeikontrolle
noch knapp 1 Stunde im Bahnhof von Passau stehen. Unsere Ausweise wurden erneut kontrolliert. Dann endlich
setzte sich der Zug, in dem wir glücklicherweise ein Abteil reserviert hatten, Richtung Frankfurt in
Bewegung. Da das Abteil nur halb voll war konnten wir es uns liegend bequem machen und einige Stunden schlafen.
Am Frankfurter Flughafen angekommen, hatten wir noch eine halbe Stunde Aufenthalt und stiegen dann in den nächsten
Zug nach Mainz. Jetzt bekamen wir einmal wieder die Müdigkeit zu spüren. In Mainz gings mit dem Zug
weiter nach Bingen. Jörg und ich waren plötzlich eingeschlafen und machten die Augen auf, als wir schon
an einem Bahnhof angehalten hatten, an dem Bingen stand. So rannten wir Richtung Tür, doch bevor wir sie
öffnen konnten, fuhr der Zug wieder los. Glücklicherweise war es nicht Bingen HbF gewesen, denn diesen
erreichten wir erst 3 Minuten später. Von dort stiegen wir dann in den letzen Zug, der uns wieder nach
Winnweiler brachte, das wir um 07.48 Uhr am 2. Juli erreichten.
Insgesamt kann man von einer kurzen, anstrengenden, aber äußerst interessanten Reise sprechen, der 1.
Forschungsreise unserer privat organisierten archäologischen Gruppe (Interessengemeinschaft für
Kristallschädel und alte Hochkulturen, IKA).
02.07.2001
Boris Schneickert
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