Eigenschaften von Kristallen |
Es gibt viele verschiedene Arten von Kristallen. Da in der Legende aber von Bergkristall gesprochen wird und die meisten Kristallschädel aus Bergkristall bestehen, beschäftigen wir uns damit. Er besteht aus Siliziumdioxid (SiO2) auch genannt Silizium (englisch: silicon). Es ist das häufigste Mineral in der Erdkruste, hat immer sechs Seiten und braucht ziemlich lange um in der Natur zu wachsen (1cm dauert 2000 Jahre). Quarz ist so hart, dass er nie verwittert und uralt wird. Er ist so rein, dass ihn die Wissenschaft für die Teströhren der Radiocarbon-Methode verwenden. Bei starkem Druck und starker Hitze löst sich die Kristallstruktur allerdings auf, aber sie bilden sofort wie nach einem eingebauten Bauplan wieder einen neuen vollwertigen Kristall. Das Physikerpaar Curie (Nobelpreisträgerin Marie Curie) entdeckte schon 1880, dass, wenn man Druck auf den Kristall ausübt, dieser elektrische Ladungen an seiner Oberfläche aufweist. (Piezoelektrizität). Ein paar Jahre später entdeckte Marie Curie, dass der Kristall oszillieren kann, also je nach elektrischer Spannung Funkwellen senden und empfangen kann. Dieser Erfindung verdanken wir das Radio und auch das moderne Handy und die Mikrowelle. Diese besonderen Eigenschaften der Kristalle ermöglichen ihm das Speichern natürlicher Energien. Heute züchtet sich die Computerindustrie ihre Kristalle selbst, weil extrem reiner Bergkristall sehr selten ist. Kristalle sind also aus unserer modernen hochtechnisierten Welt nicht mehr wegzudenken. Aber auch schon im Altertum hatten die alten Völker ihre "Kristalltechnologie". In Granit und Sandstein befinden sich besonders viele kleine Quarzkristalle, in umliegendem Material eingebettet. Ein Beispiel sind die Steine von Stonehenge und Avebury in England oder Menhire auf der ganzen Welt. Wahrscheinlich haben die Menschen damals die Kräfte der Erde mit diesen Steinen kontrolliert. Jedenfalls enthalten alle heiligen Steine auf der ganzen Erde Quarzeinschlüsse und haben daher dieselben elektrotechnischen Eigenschaften wie normale Quarzkristalle. Es steckt hochentwickelte Technologie hinter den megalithischen Anlagen. Eine weitere besondere Eigenschaft der Kristalle ist die Triboluminiszens. Wenn man zwei Bergkristalle in einem abgedunkelten Raum aneinander reibt kann man ein schwaches Leuchten wahrnehmen. Durch den plötzlichen Druck führt es zu einer elektronen Entladung der atomaren Struktur, die an ihrem Kontaktpunkt Licht erzeugt. Ein interessanter Aspekt ist der, dass Transistoren kleine Halbleiter aus künstlichen Kristallen sind und ohne die moderne Speicher- und Rechnertechnologie undenkbar wäre. US-Oberst Philip J. Corso behauptet 1997 sogar, dass das Vorbild für den Transistor ausserirdischen Ursprungs sei. 1947 hat man in New Mexico nahe der Stadt Roswell in einigen Trümmerteilen eines Flugobjektes das Vorbild dazu gefunden. Jedenfalls hat Quarz eine beeindruckend hohe Kapazität Daten zu speichern. Als Kondensator kann er sogar für längere Zeit Informationen speichern, die später wieder freigesetzt werden können. Seine Anwendungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt und in Zukunft wird mit Kristalltechnologie sicherlich noch viel mehr bewältigt werden können. Es ist auch Tatsache dass Quarz sogar auf menschliche Energiewellen, die das Gehirn aussendet, reagieren kann und auch Tonfrequenzen verarbeiten kann. Neuste Forschungen gehen sogar dahin, dass man Gehirnwellen direkt auf einen Computer übertragen kann. Schon unzählige Forscher und Medien konnten in den letzten Jahren Informationen aus den Kristallschädeln abrufen, die darauf gespeichert worden waren. |